Die Open Space Methode ist ein Ansatz zur (Un-)Strukturierung von Besprechungen und Konferenzen, der gut dazu geeignet ist in kurzer Zeit mit einer großen Zahl von Menschen zu einem umfassenderen Thema eine Aufbruchsstimmung zu erzeugen.
Charakteristisch ist die inhaltliche und formale Offenheit: Die Teilnehmer repräsentieren unterschiedliche Berufsgruppen und Verantwortungsbereiche. Sie kommen freiwillig, bringen eigene Themen ein und gestalten dazu je eine Arbeitsgruppe. Hier werden mögliche Lösungen erarbeitet. Die Ergebnisse werden am Schluss gesammelt, damit daraus konkrete Projekte entstehen können.

Ein Open Space beginnt im Kreis mit der Einführung des Verfahrens und der Sammlung der Themen. Daran schließen sich vier bis fünf Gruppenarbeitsphasen von etwa eineinhalb Stunden an. Das „Gesetz der zwei Füße“ prägt die Veranstaltung: Der Teilnehmer bleibt nur so lange in einer Gruppe, wie er es für sinnvoll erachtet, also solange er etwas lernen oder beitragen kann.

Die letzte Phase des Open Space dient der Auswertung der erarbeiteten Ergebnisse und der Planung der Umsetzung. Oft werden bereits auf der Tagung Arbeitsgruppen zur Umsetzung zusammengestellt und erste Schritte vereinbart. Entscheidend für den Erfolg des Open Spaces ist, dass ein Steuerkreis für die anschließende Umsetzung der Ideen sorgt.

Empfohlene Teilnehmerzahl:
Etwa 8 bis 2.000 Teilnehmern.

Dauer:
Je nach Teilnehmerzahl von vier Stunden bis zu drei Tagen.

Bei doubleYUU bieten wir übrigens Unterstützung bei der Umsetzung von zahlreichen offenen Veranstaltungsformen für Unternehmen wie Barcamp, Open Space, Fedex Day oder Mitmach-Workshops.