Stellen Sie sich vor, Kunden mischen mit bei der Entwicklung ihres neuen Autos und diskutieren Ihre Ideen und Wünsche mit Ingenieuren und Designern. Und schließlich begeben sie sich zu ihrem freundlichen Händler, um dort ihr Auto gemeinsam mit Freunden zusammenzubauen – ein Auto, das es nur ein einziges Mal gibt.
Genau diese Gedanken hatte Jay Rogers, als er sich entschloss, Local Motors zu gründen. Das Start-Up-Unternehmen aus Phoenix im US-Bundesstaat Arizona baut Autos wie den Rally Fighter. Das ist aber auch fast das einzige, was das 2007 gegründete Unternehmen, das sich selbst als „Next Generation American Car Company“ bezeichnet, mit anderen Autoproduzenten gemeinsam hat. Wir haben Jay interviewt, hier ist der erste Teil.
Lange galt es in der Branche als Gewissheit, dass ein völlig offenes Co-Creation-Konzept in der Autoindustrie nicht funktioniert. Das Beispiel Local Motors zeigt, dass dies nicht mehr zutrifft. Das Unternehmen ist gerade deshalb erfolgreich, weil das Unternehmen voll auf Offenheit und Partizipation setzt. Weitere Teile des Interviews veröffentlichen wir in den nächsten Tagen – um Appetit zu machen auf eine Studie, die wir zusammen mit T-Systems und der Universität St. Gallen durchgeführt haben, um das Erfolgsmodell Local Motors genau zu analysieren. Wenn alles so klappt wie wir uns das vorstellen, erscheint Band 1 in der nächsten Woche. We’ll keep you updated. Und sind gespannt auf Reaktionen. Kann sowas wie Local Motors auch in Deutschland funktionieren?



1 Kommentar
Quiz: 4 Fachbegriffe der anwendungsorientierten Online- und Marketing-Forschung | Statistik in Dresden says:
Mai 14, 2012
[...] Co-Creation: interaktive Wertschöpfung zwischen Unternehmen und Kunden. Artikel bei Trickr.de – the trend ticker; schwierig abgrenzbar von Crowdsourcing. Abgrenzungsversuch frei nach Scott Teng: Co-Creation zielt auf Qualität ab und versucht, die Kunden bzw. nicht-unternehmensangehörigen Experten in mehrere Entwicklungsschritte einzubeziehen. Hier ein Beispiel aus der Automobilindustrie. [...]